Für Diejenigen unter Ihnen die die Rohreinsätze nur in kleineren Mengen verarbeiten ist die Anschaffung einer hydraulischen/pneumatischen oder mechanischen Montagevorrichtung in der Regel zu aufwändig und zu kostspielig.
Für die ersten Muster oder Nullserienteile reicht es schon aus mit einer Hilfsvorrichtung,  wie beispielsweise einer längeren Schraube (150-200mm lang) + Mutter,  mit einem Hammer unsere Rohreinsätze möglichst senkrecht  in das Rohr funktionsgerecht einzutreiben.
Um das Risiko das Rohr oder unseren Einsatz beim weiteren Gebrauch zu beschädigen zu minimieren,  ist es ratsam sich eine einfache Montagehilfe anzufertigen. Ist das zu bestückende Rohr bereits oberflächenveredelt, dann empfiehlt sich die Verwendung einer Füh-rungshülse aus Kunststoff oder Aluminium. Bitte beachten Sie, dass beim Einsatz von Gewindeeinsätzen mit quadratischer Gegenplatte die Vorrichtung zusätzlich noch eine Freimachung auf der Innenseite erhalten muss. Diese Freimachung muss so angelegt sein, dass der rechte Winkel von Gegenplatte und dem zu bestückenden Rohr zueinander fluchten!

Skizze: